TSG fehlt in Schlussphase nötige Cleverness – 32:33

Eine knappe Derbyniederlage kassierte die TSG Hatten-Sandkrug in der Handball-Verbandsliga

Geschrieben am 25.09.2017 09:53 in Handball – 1. Herren

Eine knappe Derbyniederlage kassierte die TSG Hatten-Sandkrug in der Handball-Verbandsliga: In der Sporthalle an der Schultredde musste sich die Mannschaft von TSG-Trainer Hauke Rickels am Samstagabend dem TvdH Oldenburg mit 32:33 (16:14) geschlagen geben. Während sich die Oldenburger damit an die Tabellenspitze setzten, rutschen die Sandkruger mit jetzt 4:4 Punkten wieder ins Mittelfeld ab.

„Das Ergebnis ist für uns natürlich sehr ärgerlich“, meinte Rickels und bemängelte vor allem in der Schlussphase die „fehlende Cleverness“ seiner Mannschaft. „Ein Remis wäre durchaus gerecht gewesen“, so der TSG-Coach. Dabei hätten die Gastgeber sogar gute Chancen gehabt, beide Punkte zu behalten, doch verpassten sie es angesichts zwischenzeitlicher Vier-Tore-Führungen, sich vorentscheidend abzusetzen.

Vor allem in der ersten Halbzeit lief es zunächst sehr gut für die Hausherren. Bis zum 4:4 (7. Minute) ging es munter hin und her, dann brachten Robert Langner, Simon Carstens (2) und Till Schinnerer die TSG aber mit 8:5 (10.) in Führung. Carstens erhöhte sechs Minuten vor der Halbzeitpause sogar auf 15:11. Doch bereits zu diesem Zeitpunkt machten sich einige Schwächen in der TSG-Abwehr bemerkbar, so dass die Haarentorer bis zum Seitenwechsel auf zwei Tore herankamen. „Vor allem im Innenblock waren wir total schwach“, hielt Rickels fest. Das nutzten insbesondere die Haupttorschützen des TvdH, Oliver Krause (9) und Andrius Gerve (12/5).

Im zweiten Abschnitt brachten Till Schinnerer und Robert Langner per Doppelpack die Heimmanschaft zwar wieder etwas deutlicher mit 19:15 nach vorne, doch erneut konnte sie nicht nachlegen. Oldenburg glich erstmals wieder zum 22:22 aus (44.). Die Sandkruger konnten auch von einer Überzahlsituation nicht profitieren und gerieten kurz vor Schluss mit 30:32 in Rückstand. In der letzten Minute stellte Razvan Ghimes noch einmal den Anschluss her, doch im Gegenzug machte Krause alles klar.

Quelle: NWZ vom 25.09.2017